|
|||
| Merkmale: | Größe: 8-14 cm, max. bis 20 cm. Körperform: Der Körper des Gründlings ist spindelförmig, fast drehrund und hat einen kurzen, hohen Schwanzstiel. Am langen Kopf fallen große Augen, eine stumpfe Schnauze und ein unterständiger Mund auf. Flossen: Die Rückenflosse hat 9-10, die Afterflosse 8-9 Strahlen. Wie bei allen Gründlingsarten ist die Schwanzflosse gegabelt. Schuppen: Entlang der Seitenlinie liegen 40-42 große Schuppen. Färbung: Die Farbe des Rückens kann schwärzlich-, grünlich- oder bläulichbraun sein. Die Flanken sind heller und tragen längs eine Reihe dunkler, violett bis bläulich schimmernder Flecken: Der Bauch glänzt weiß. Die unpaaren Flossen sowie die Afterflosse sind dunkel gepunktet . | ||
| Ökologische Ansprüche: | Der Gründling bewohnt bevorzugt
Fließgewässer (von der Äschen- bis zur Brassenregion) mit
sandig-kiesigem Bodensubstrat. Er kommt aber auch in der Uferzone
stehender Gewässer und im Brackwasser vor. Er zählt zu den euryöken
(anpassungsfähigen) Fischarten. Er ist ein gesellig lebender, typischer Grundfisch, der sich von wirbellosen Bodentieren (Würmer, Krebse, Insektenlarven) und gelegentlich auch von Fischlaich ernährt. Zur Laichzeit (Mai - Juni) unternehmen die Fische oft schwarmweise kurze, flußaufwärts gerichtete Wanderungen. Die 1,3 - 1,6 mm großen Eier (1.000 - 3.000 Stück/Weibchen) werden an Steinen oder Wasserpflanzen abgelegt. |
||
| Vorkommen in Europa: | Das Verbreitungsgebiet des Gründlings erstreckt sich von Mittel- und Südsibirien bis Europa. Hier wird es im Süden durch die Pyrenäen und Alpen begrenzt. Der Gründling fehlt in Nordschweden und Norwegen. | ||