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| Merkmale: | Größe: 20-30 cm, max. bis 35 cm. Körperform: Der Güster hat einen hochrückigen, seitlich deutlich abgeflachten Körper. Die Schnauze ist stumpf und der Mund halb unterständig. Flossen: Die Rückenflosse hat 11, die Afterflosse 22-26 Strahlen. Die Brustflossen reichen nicht bis zum Bauchflossenansatz. Schuppen: Entlang der Seitenlinie liegen 44-50 Schuppen. Färbung: Der Rücken ist grau- bis schwarzgrün gefärbt. Die Flanken sind heller, der Bauch weiß bis rötlich und silberglänzend. Alle Flossen haben eine dunkelgraue Farbe, der Ansatz von Brust- und Bauchflossen ist zusätzlich rötlich gefärbt . | |||
| Ökologische Ansprüche: | Der Güster kommt als ein
gesellig lebender Schwarmfisch in stehenden wie auch in langsam fließenden
Gewässern (Brassenregion) vor. Hier lebt er bevorzugt in Ufernähe
zwischen Wasserpflanzen. Seine Nahrung besteht aus kleinen,
bodenbewohnenden Wirbellosen (Muscheln, Schnecken, Würmern) und teilweise
auch aus Wasserpflanzen. Er stellt keine großen Ansprüche an die
Wasserqualität. Zur Laichzeit (Mai - Juni) zieht der Güster in großen Schwärmen an flache, krautreiche Uferbereiche. Hier legt er nachts unter heftigen Paarungsspielen seine ca. 2 mm großen, klebrigen Eier (l7.000 -100.000/Weibchen) an Pflanzenstengeln ab. |
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| Vorkommen in Europa: | Güster sind nördlich der Alpen und Pyrenäen in ganz Europa verbreitet. Sie fehlen in Nordskandinavien, Nordengland und Irland. | |||