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| Merkmale: | Größe: 10-15 cm, max. 18 cm. Körperform: Die Koppe hat einen keulenförmigen, schuppenlosen Körper. Der Kopf ist breit und abgeplattet. Flossen: Die Koppe besitzt 2 Rückenflossen, von denen die erste 5-9 Stachelstrahlen und die zweite 13-19 Gliederstrahlen hat. Die Afterflosse hat 10-15 Gliederstrahlen. Die Koppe besitzt große Brustflossen, deren untere Strahlen verstärkt sind und über die Flossenhaut hinausragen. Die Bauchflossen sind brustständig; ihr innerer Strahl ist nur wenig kürzer als der äußere. Die Schwanzflosse ist abgerundet. Schuppen: Die in der Flankenmitte verlaufende Seitenlinie zieht sich bis zum Ansatz der Schwanzflosse und ist mit 30-35 kleinen Knochenschuppen besetzt . | ||
| Ökologische Ansprüche: | Die Koppe bewohnt bevorzugt
kleinere, klare und rasch fließende Bäche der Forellenregion. Da sie
sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen ist, kann sie als
Bioindikator für den ökologischen Zustand eines Gewässers angesehen
werden. Intakte Koppenpopulationen zeigen strukturreiche, natürliche bzw.
naturnahe Fließgewässer der Forellenregion mit hoher Wasserqualität an. Die Koppe ist ein typischer bodenorientierter (fehlende Schwimmblase!) und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in Verstecken aufhält. Die Nahrung der Koppe besteht vorwiegend aus wirbellosen Kleintieren (Insektenlarven, Bachflohkrebse). Die Koppe wurde früher - zu Unrecht - als gefährlicher Brut- und Laichräuber für Forellen angesehen und auch "bekämpft". Die Koppe ist im Gegenteil eine wichtige Beute für größere Forellen . Die Laichzeit fällt - je nach Gewässer - in die Zeit von Februar bis Mai. Das Weibchen legt 100 - 200 Eier (2 - 2,5 mm Durchmesser) unter Steinen oder in einer Art Laichgrube ab. Das Gelege wird anschließend vom Männchen bis zum Schlupf der Jungen bewacht. |
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| Vorkommen in Europa: | Die Koppe kommt in Mitteleuropa hauptsächlich westlich der Elbe bis zu den Pyrenäen vor. Sie fehlt in Irland, Schottland, Norwegen, Süditalien und Süddalmatien. Östlich der Elbe bis Sibirien und in Skandinavien findet sich häufig die sehr ähnliche Ostgroppe oder Sibirische Groppe (Cottus poecilopus [HECKEL]). | ||