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| Merkmale: | Größe: 20-35 cm, max. bis 50 cm. Gewicht: Bis über 1 kg. Körperform: Die Zährte hat einen gestreckten, seitlich zusammengedrückten Körper. Er ist ca. 4mal so lang wie hoch. Flossen: Die Rückenflosse hat 11 Strahlen, die Afterflosse 20-25. Schuppen: Die Zährte besitzt 53-61 Schuppen entlang der Seitenlinie. Färbung: Der Rücken ist dunkelgrau bis bläulich. Die Flanken sind heller und haben eine silberne Farbe. Der Bauch ist weiß. Während der Laichzeit ist bei den Männchen der Kopf und die Körperoberseite bis zur Mittellinie schwarz, die Bauchseite ist einschließlich der Lippe und Kehle orangefarben bis rot. Die Paarflossen und die Afterflosse sind rot, die Rücken- und die Schwanzflosse sind schwarz bis blauschwarz. Zährten werden daher auch Rußnase oder Blaunase genannt (TEROFAL 1984). | ||
| Ökologische Ansprüche: | Die Zährte lebt gesellig -
teilweise als Standform, teilweise als Wanderform - am Grund von langsam
fließenden Gewässern (Brassen- und Kaulbarsch-Flunderregion). Hier hält
sie sich bevorzugt in Ufernähe auf. Sie ernährt sich vorwiegend von
kleinen Bodentieren (Würmer, Insekten, Schnecken, Muscheln). Zur Laichzeit (Mai - Juli) wandern die Fische in Schwärmen flußaufwärts, um an flachen kiesigen oder pflanzenreichen Uferbereichen abzulaichen. Die Eiablage erfolgt meist nachts und in Portionen, wobei insgesamt 80.000 - 300.000 Eier/Weibchen von 1,4 mm Durchmesser abgelegt werden. Danach wandern die Fische in ihre angestammten Gebiete zurück. |
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| Vorkommen in Europa: | Die Zährte kommt in verschiedenen Flußsystemen Mittel- und Osteuropas vor. Dort besiedelt sie in der Regel die Unterläufe, sowie die Mündungsgebiete, dringt aber auch relativ weit ins Salzwasser von Nord- und Ostsee sowie des Schwarzen Meeres vor. Sie bildet verschiedene lokale Rassen und Unterarten aus. | ||