Karpfen

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Lateinischer Name: Cyprinus carpio L.

Weitere Namen: Wild-, Spring-, Fluß-, Moor-, Leder-, Zeilen-, Spiegel-, Schuppen-, Nacktkarpfen,
Carp (engl.), Common carp (engl.), Carpe (frz.)

Karpfen
Merkmale: Größe: 25-75 cm, max. bis 120 cm. Gewicht: Bis zu 30 kg. Körperform: Der Körper der Stammform des Karpfens ist gestreckt und seitlich etwas abgeflacht. Am endständigen und vorstülpbaren Mund sitzen 4 Bartfäden. Flossen: Die Rückenflosse hat 20-26, die Afterflosse 8 Strahlen. Die Schwanzflosse ist deutlich zweizipfelig. Schuppen: Der Karpfen hat große Schuppen; 33-40 liegen entlang der Seitenlinie .
Ökologische Ansprüche: Der Karpfen bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund. Er ist relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes. Tagsüber ist er scheu und hält sich meist in tieferen Gewässerbereichen oder in Verstecken auf, um erst bei Einbruch der Dämmerung aktiv zu werden. Als Nahrung dienen vorwiegend Bodentiere (Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven), die durch Vorstülpen des Maules aufgenommen werden.
Die Laichzeit des Karpfens fällt in die Zeit von Mai - Juli bei Temperaturen von 18 - 20
° C. Die ca. 1 mm großen Eier (100.000 - 200.000/kg Körpergewicht) werden in flachen Uferbereichen unter heftigen Laichspielen an Wasserpflanzen angeklebt.
Vorkommen in Europa: Die Wildform des Karpfens (Schuppenkarpfen) war ursprünglich nur in den Flußsystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet. Der Karpfen wurde schon im Altertum vom Menschen weiter verbreitet und ist heute in ganz Europa - mit Ausnahme Skandinaviens - zu finden.